Mittwoch, 3. September 2008

Karriere-Treff-Bundeswehr

'Entschieden gut. Gut entschieden. Bundeswehr! Karriere mit Zukunft. ' Die Slogans der Bundeswehr.
Die Bundeswehr hat für jeden etwas dabei. Sie bietet Mannschaften an, die für Hauptschüler infrage kommen. Ihre Verpflichtungszeit beträgt vier Jahre. Fussvolk? Eine weitere Möglichkeit gibt es für Realschüler mit oder ohne abgeschlossene Ausbildung speziell im technischen Bereich. Die Verpflichtungszeit liegt bei zwölf Jahren. Kavallerie? Die dritte Möglichkeit ist für Abiturienten gedacht, denen man eine Studiermöglichkeit mit Gehalt anbietet. Befehlshaber? Wie schön, dass je nach Bildungsgrad oder Herkunft keine Unterschiede gemacht werden.

Sie bieten nicht nur den Dienst an der Waffe an, sondern auch eine Ausbildung in zivilen Berufen.
Die Bundeswehr behauptet einen Informations- und keinen Rekrutierungsauftrag zu haben, obwohl Oberstleutnant Broich zugibt, dass es auch um Personalgewinnung geht. Von den Bewerbern oder Rekrutierten sind 15 % für den zivilen Einsatz gedacht und 85 % für den militärischen. Man braucht die angegebenen Zahlen nur prozentual umzusetzen.

Bekannt sind sicher vielen die Tage der 'Offenen Tür' bei der Bundeswehr. Zu diesen Tagen geht man freiwillig, während der Truck der BW seit Frühjahr 2006 durch die Republik eilt, um Schäfchen zu suchen. Viele junge Menschen finden keinen Arbeits- und Ausbildungsplatz. Das wird m.E. ausgenutzt. In diesem Jahr sollen 40 Orte angesteuert werden. Angeblich übersteige die Nachfrage das Angebot. Und, warum gehen sie dann auf Werbetour? "Die Bundeswehr hat sich geöffnet", bekommt man zu lesen und zu hören. Wofür? Für Auslandseinsätze? Es gibt 'Erfahrungen fürs Leben' auf die wir verzichten können. Ja, Vor- und Nachteile gibt es in jedem Job, aber in anderen Jobs schießt man mir nicht den Kopf ab oder zerlegt mir meine Eingeweide.
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/2008/9/3/news-73957983/detail.html
http://dejure.org/gesetze/GG/26.html

Haben die Leser das alles über BW-Einsätze gewusst?
http://de.wikipedia.org/wiki/Auslandseinsätze_der_Bundeswehr
Wenn der Link nicht aufgerufen werden kann, was mir passiert ist (mal funktioniert er, mal nicht) bitte über 'Auslandseinsätze der Bundeswehr/wikipedia' suchen.

Es wird Zeit, dass man die jungen Leute aufklärt, was wirklich auf sie zukommen kann. Der Bundeswehrverbandsvorsitzende B. Gertz fordert die Regierung zur Wahrheit auf:
http://www.focus.de/politik/deutschland/bundeswehrverband-deutsche-soldaten-in-afghanistan-im-krieg_aid_330258.html
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3114942,00.html

Wir haben die 'Informationsveranstaltung' der Bundeswehr so empfunden: ältere Leute, die empört waren. Junge Leute, teils interessiert, teils desinteressiert, die man versuchte zu verführen/ködern/begeistern/interessieren. Eltern, die mit ihren halbwüchsigen Kindern in den BW-Info-Bus gingen. Heraus kamen die jungen Leute aus dem Truck mit Prospekten in der Hand: 'Arbeitgeber Bundeswehr', 'Freiwilliger zusätzlicher Wehrdienst', 'Bundeswehr, Karriere mit Zukunft', 'Bundeswehr-Preisausschreiben'. Es wurde gesagt, es kämen Auslandseinsätze vor, aber das wäre nicht so schlimm.

Die 'Clowns Army' hat sich mal wieder Narrenfreiheit gewährt. Da man nicht weiß, wie man gegen diesen Schabernack-Trupp vorgehen soll, versuchte die Bundeswehr sie in ein Gespräch zu verwickeln, vermutlich um sie von ihrem Treiben abzuhalten. Sie sind um den BW-Truck marschiert, haben ihr Marmeladelied gesungen, den Truck mit einem Staubfeudel gesäubert, ihn mit Luftschlangen geschmückt, 'Krieg gespielt', Gefangene symbolisch verprügelt, sind mit den BW-Prospekten durch die Menge gelaufen und schrien: "Tod, Tod, alles umsonst hier."

Das Polizeiaufgebot war groß. Die Polizei hat auf die Bundeswehr aufgepasst, so erschien es uns. Leute, die protestierten, bekamen Platzverweis. Das bedeutete, sie mussten sich ein paar Meter weiter entfernen und bekamen eine Fläche zugewiesen.
Ordnungsamtstruppen, wie die Medien berichteten, haben wir nicht gesehen. Zwei oder drei Beamte kontrollierten, ob die Demonstranten für ihre Plakate eine Genehmigung hatten. Wenn Schnippsel und Zettelchen übrig bleiben, ist das wie beim Karnevalszug: das entsorgt die Müllabfuhr.

Wir haben nichts gegen die Bundeswehr einzuwenden, wenn sie ihre ursprüngliche Aufgabe erfüllt: das Land bei einem Angriff zu verteidigen. Unser Land ist nicht angegriffen worden. Unschätzbar, wenn die Bundeswehr unter Einsatz all' ihrer Kräfte bei (Natur)katastrophen geholfen hat und weiter hilft. Dafür haben sie Applaus, Dank, ganz viele Sonderurlaube und Erschwerniszulagen verdient. Wahrscheinlich habe sie nichts davon bekommen?! Falls die Soldaten uns nicht verstehen: wir wollen euch lebendig und nicht tot. Wir wollen euch nicht in Auslandseinsätzen sehen. Je mehr die Bundeswehr da drinnen hängt, desto mehr werden wir alle involviert. Aus der (vorgegebenen) Hilfsabsicht wird schnell der Kampfeinsatz. Sprecht mit euren Kindern.

Was passiert mit den Altkleiderspenden?

Regelmäßig sortieren wir unsere Kleiderschränke aus. Wir entsorgen Kleidung, die wir nicht mehr mögen oder brauchen, die unmodern geworden ist oder Kleidungsstücke, die uns nicht mehr passen. Wir folgen den Aufrufen von karitativen und kirchlichen Einrichtungen und glauben, dass wir damit eine gute Tat begangen haben. Wir stellen die Kleidung in Müllsäcken zur Verfügung und gehen davon aus, dass Bedürftige die Sachen gratis bekommen. Was passiert mit den Kleidungsstücken wirklich?

Einiges landet im Reißwolf und wird zu Putzlappen verarbeitet oder zu neuer Kleidung. Die meisten Sachen werden exportiert ins (bedürftige) Ausland. Die Sachen werden in den wenigsten Fällen gratis an die Bevölkerung verteilt. Mit den Sachen wird gehandelt. Sei es, dass man sie als neuwertig kennzeichnet oder als Second-Hand-Ware verkauft. Die Preise, die festgelegt werden, kann die bedürftige Bevölkerung nicht bezahlen. Diese Preise liegen unter den Preisen der einheimischen Textilindustrie. Die Gewinnspanne ist dabei sehr hoch. Das leuchtet ein. Wenn ich etwas umsonst bekomme, kann ich den Preis nach oben schrauben und die Transportkosten leicht decken. Der einheimischen Textilindustrie wird Konkurrenz gemacht. Folgen, über die wir uns keine Gedanken machen. Der Beitrag des 'Südwind-Instituts' ist dazu sehr aufschlussreich.
http://www.suedwind-institut.de/downloads/TEXTE-5-komplett.pdf
http://de.indymedia.org/2005/07/123016.shtml
http://www.erzbistum-bamberg.de/bdkj-eja/b_presse/9902/fairwert.htm
Wenn man über die gewinnbringenden Praktiken der 'Hilfsorganisationen' googelt oder yahood findet man noch mehr ausführliche Infos.

Es gibt Menschen, die sich als jemand ausgeben, der sie nicht sind. Zur Zeit werden Altkleidersammlungen im Ruhrgebiet unter dem Namen 'Die Kindernothilfe' durchgeführt. Die Kindernothilfe führt diese Altkleidersammlungen nicht durch, also besser nachfragen. Zu 'Die Kindernothilfe' habe ich nichts negatives finden können.
http://www.kindernothilfe.de/Rubriken/Presse/Pressearchiv/Meldungen+2006-p-2787/Kindernothilfe+führt+keine+Altkleider_Sammlungen+im+Ruhrgebiet+durch-p-1670.html

Wir spenden schon lange nicht mehr ins Ausland. Wir spenden vor Ort. Dankbar sind Kinderkliniken und -heime. Viele Eltern überlassen ihre Kinder den Ärzten und dem Pflegepersonal. Besonders auffällig ist es in den Kinderstationen von 0 - 1 Jahr. Baby's nässen sich ein und bekötzeln sich. Das Personal hat nicht genug Wechselkleidung. Sie sind erfreut und dankbar, wenn man ihnen Babykleidung schenkt. Die Heimkinder freuen sich, wenn man ihnen gut erhaltene Kleidung, Schuhe und Spielzeug bringt.

Man kann es sich sparen die Stadtverwaltungen anzurufen. Sie wollen keine Gebrauchtwaren. Sie wollen Geld. Über die Regionalpresse und -sender bekommt man Adressen von Bedürftigen und kann sich selber überzeugen, ob es sich um Bedürftigkeit handelt. Die Obdachlosenverbände sind für Kleiderspenden offen. Bei Kleiderkammern habe ich festgestellt, je weniger 'Hilfsorganisation' dahinter steckt, desto korrekter gehen sie vor. Ich vertraue eher den Bürgerinitiativen, die die Verteilung selber vornehmen.

Dienstag, 2. September 2008

Strompolitik oder die 'tollen' Ideen des Herrn Seehofer

Herr Seehofer hat ja tolle Ideen. Der Sozial- oder Basistarif beim Stromverbrauch soll eingeführt werden. Eine Ration Billigstrom soll jeder bekommen und weitere Kilowattstunden sollen teurer werden. Wer sich neue energiesparende Geräte leisten kann, soll im Vorteil sein. Wer sich die neuen Geräte nicht leisten kann, soll im Nachteil sein und soll für seine alten Geräte bestraft werden. Das trifft Arbeitslose, Geringverdiener und Rentner, alle Sozialschwachen.

Herr Seehofer will uns vor steigenden Energiepreisen schützen und uns helfen, die Stromkosten zu sparen. Das ist aber lieb vom ihm und bestimmt ganz uneigennützig. Dieser Basis- oder Sozialtarif (was denn nun?) soll abhängig von der Personenanzahl eines Haushaltes sein. Wer mehr verbraucht, als ihm zusteht -das deute ich daraus-, muss mehr zahlen und wer Strom spart, wird belohnt. Kommt demnächst ein Kontrollstab vorbei, um zu prüfen, ob wir die energiesparenden Geräte haben? Zu den zwei Artikeln mag sich jeder sein eigenes Bild machen:
http://www.wdr.de/tv/markt/sendungsbeitraege/2008/0901/04_stromtarife.jsp
http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/605955/Seehofer-will-guenstigen-Basis-Stromtarif.html

Herr Seehofer, ich verrate ihnen ein Geheimnis und mache sie zum Mitwisser. Wir benutzen seit Monaten den Wäschetrockner nicht mehr, weil er ein Stromfresser ist. Das beschert mir Berge von Bügelwäsche, weil die Sachen nicht mehr handwarm aus dem Trockner kommen und beim Falten geglättet werden können, sondern durch das Trocknen auf der Leine knittrig sind und gebügelt werden müssen. Das Bügeleisen verbraucht weniger Strom. Diese Maßnahme beschert mir mehr Arbeit, aber ich bin gerne bereit dieses Stromsparopfer für die Allgemeinheit zu leisten. Sie auch? Wir haben uns vor einem halben Jahr eine Energiesparwaschmaschine zugelegt, vor zwei Jahren einen neuen Herd und nutzen die Energiesparbirnen schon länger. Unsere Geräte sind nicht auf stand-by-Betrieb. Halogenbirnen sind bei uns nicht im Einsatz. Wir haben keinen zweiten Kühlschrank. Wir achten auf niedrigen Stromverbrauch und dennoch haben wir eine deftige Stromnachzahlung bekommen. Wir sind für das Stromsparen nicht belohnt worden.

Die Politiker sollten damit beginnen, den Stromanbietern für ihre zügellose Preispolitik unter fadenscheinigen Argumenten auf die Finger zu klopfen. Das Kartellamt muss zwingend prüfen wegen vermeintlicher Preisabsprachen. Die Firmen beklagen sich über den Rückgang des Kauf- und Konsumverhaltens der Konsumenten. Es hat nicht zufälligerweise damit etwas zu tun?

Vielleicht helfen diese Tipps den gebeutelten Verbrauchern:
http://www.strompate.de/2008/08/05/stromfresser/

Wann fangen die Politiker als leuchtendes Vorbild mit eigenen Sparmaßnahmen an?

'Kinderfreundlichkeit'

In einem Kita-Streit wegen Lärmbelästigung durch spielende Kinder, haben die Kita und das Bezirksamt gewonnen. Die Kita-Betrieb ist weiter erlaubt, aber nur in den geschlossenen Räumen. Im Außengelände ist das Spielen verboten, weil sich die Nachbarn an dem Kinderlärm stören. Anscheinend ist die rechtliche Auseinandersetzung nicht beendet. Man streitet weiter um eine Lärmschutzwand. Die Nachbarn wären mit einer Wand von 2,15 m Höhe zufrieden. Das Bezirksamt spricht von einer genehmigungspflichtigen Wand von 3 m Höhe.
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/02/930296.html

Wissenschaftler bezeichnen eine Lärmbelästigung ab 55 Dezibel als laut. Kinderlärm soll einem Wert von 50 Dezibel entsprechen. Daran hege ich Zweifel.
Eine Lärmschutzwand und der Anblick eingemauerter Kleinkinder sind bestimmt ästhetisch. In Kita's werden i.d.R. Kinder zwischen ein und drei Jahren von Montag bis Freitag betreut. Die Betreuungszeiten sind meist zwischen 8.30 h und 14.00 Uhr. Manche bieten eine Nachmittagsbetreuung an.

Wer stört sich an den plappernden, lachenden, weinenden, schreienden Kinderstimmen? Das können hauptsächlich nur Leute sein, die nicht (mehr) berufstätig sind und anscheinend vergessen haben, dass sie auch mal Kind waren. Halten sie sich den ganzen Tag zu Hause auf? Haben sie Langeweile, keine Hobby's, kennen sie kein Engagement? Sind sie fixiert darauf sich über den Kinderlärm zu ärgern?

Wie wäre es mit einem Kompromiss? Kinder unter drei Jahren brauchen meistens ihren Mittagsschlaf. Wenn man sich auf die Einhaltung einer Mittagsruhe einigt oder anderer Ruhezeiten z.B vormittags eine Stunde und mittags eine oder zwei Stunden, dürfte allen damit gedient sein. Aber das die Kinder draußen nicht spielen dürfen ohne die Errichtung einer Lärmschutzwand, spricht nicht für die Kinderfreundlichkeit dieser Nachbarn.

Wir haben bei uns im Wohnkarree mittig ein großes Außengelände mit Kinderspielplatz und großen Spiel- und Liegewiesen.
Die erwachsenen Anwohner nutzen es zum Sonnenbad und zum Grillen. Die Kinder aller Altersstufen nutzen den Spielplatz und die Wiesen zum Fussball- und Tischtennisspielen; Kleinkinder düsen mit Bobbycars durchs Gelände oder üben ungefährlich Fahrradfahren.

Auf Wunsch empfindlicher Anwohner und Schichtdiensthabenden wird Rücksicht genommen und die Mittagsruhe von 13.00 bis 15.00 Uhr eingehalten. Da die meisten Kinder Kindergarten- oder Schulkinder sind, konzentriert sich ihr Spiel draußen auf die Nachmittagsstunden. Den höchsten Lärmpegel verursachen die Grillevents und die (Kinder)geburtstage, die bei schönem Wetter draußen veranstaltet werden. Es hat sich bewährt, rechtzeitig Bescheid zu geben und/oder die Nachbarn auf ein Bierchen oder eine Tasse Kaffee einzuladen.

Die Regelung ist, dass ab 22.00 Uhr die gesetzliche Nachtruhe eingehalten wird. Wer dann noch draußen bleibt, unterhält sich leise. Hier hat sich eine Art Ruhe- und Spielrythmus eingependelt. Wenn man sich freundlich untereinander verständigt, gegenseitig seine Bedürfnisse und Situation erklärt, klappt es auch mit dem Nachbarn. Vielleicht versuchen es die klagenden Nachbarn mit Ohrstöpseln oder Oropax, wenn sie den ganzen Vormittag in ihrem Garten oder auf den Balkon verbringen möchten? Wer nicht draußen ist, kann die Fenster schließen. Eins sollte man nicht vergessen: Eltern, die ihre Kleinkinder betreuen lassen, sind berufstätig und sorgen dafür, dass andere ihre Rente und ihre Transferleistungen vom Staat bekommen. Und: 'Kinder sind die Zukunft' oder 'Du bist Deutschland'. Was man von diesen Werbesprüchen halten darf oder soll, liegt im eigenem Ermessen.

Montag, 1. September 2008

Werbemethoden der Bundeswehr

Ergänzend zu meinen Beiträgen 'Bundeswehr sucht Kanonenfutter' und 'Bundeswehrrekrutierung2/Nachgefragt' reiche ich noch ein wenig Info-Material nach. Wenn man schon die jungen Männer nicht ausreichend rekrutieren kann, versucht man die jungen Frauen unter dem Deckmantel 'Frauen in Männerberufen' oder 'Emanzipation' zu ködern. Mädchen, wollt ihr euch emanzipieren, dann geht zur Bundeswehr. Frauen an die Waffen.
Die Bundeswehr rekrutiert auf der CeBIT, auf anderen Messen, auf öffentlichen Plätzen, bei der ARGE, in Schulen, in Universitäten, auf Web-Sites. Bei 'Girls Day' wird den Mädchen der Bundeswehrjob als Traumjob angeboten. Das wird so geschildert, als ob es sich um eine Pfadfindertätigkeit handle. Die Bundeswehr ködert mit technischen und sprachlichen Ausbildungsmöglichkeiten.
http://www.girls-day.de/zukunft_beruf/info/girls_work/berichte/malin

Man sollte sich nicht nur darüber im klaren sein, dass man öfter von zu Hause weg ist, sondern dass man unter Umständen nicht mehr zurückkehrt von Auslandseinsätzen, außer im Plastiksack, weil man die 'zukunftsweisende Herausforderung' angenommen hat. Das liest sich nachgeplappert.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12336

Den Mädchen scheint nicht bewusst zu sein, worauf sie sich einlassen. Ob ihnen ein Auslandseinsatz Spaß macht und die ganze Kriegsrealität, die verherrlicht wird, interessant ist, werden sie über kurz oder lang am eigenen Leibe erfahren. Das Ganze erinnert mich an Loriot's Jodeldiplom. Eine Frau braucht schließlich etwas eigenes und wenn es ein Jodeldiplom ist oder der Dienst an der Waffe.

Morgen wirbt die Bundeswehr bei uns in der Innenstadt. Passt auf eure Kinder auf.

Kinder als Unfallopfer im Straßenverkehr

Wir möchten einen Appell an die AutofahrerInnen richten. In Hamburg ist ein Unfall passiert in den vier Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren involviert waren.

Ein Autofahrer hat beim Linksabbiegen das Auto neben sich übersehen. Er prallte gegen das Auto, dass einen Linksdrall bekam. Das Fußgängerschutzgitter wurde durchbrochen und die an der Ampel wartenden Menschen wurden erfasst, darunter die oben erwähnten vier Kinder. Sie hatten Glück. Sie sind mit leichten Verletzungen und wahrscheinlich einem Riesenschreck davon gekommen.
http://www.mopo.de/2008/20080901/hamburg/panorama/auto_rast_in_kindergruppe.html

Wenn man Kinder im Straßenverkehr von weitem sieht, sei es wartend, sei es per pedes oder per Fahrrad, bitte unbedingt das Tempo drosseln und genau aufpassen. Kinder haben eine andere Wahrnehmung als Erwachsene. Gefahren können sie schlecht einschätzen. In dem Fall hatten sie Glück im Unglück und nichts falsch gemacht. Es hätte übler ausgehen können.

An einer hiesigen Grundschule ist die Zone 30 eingerichtet. Der Hinweis auf die Schule erfolgt durch ein Schild früh genug. Dennoch haben die Autofahrer das Tempolimit überschritten bzw. manch einer fuhr bei rot über die Ampel, die extra für die Schulkinder eingerichtet worden war. Die Beschwerden besorgter Eltern wurden von der Stadt und der Polizei nicht wahr- oder ernstgenommen, bis eines Tages ein Autofahrer in eine Gruppe Schulkinder raste, die ganz korrekt bei grün über die Ampel gegangen waren. Alle Kinder wurden schwer verletzt. Die Kinder, die den Unfall mit angesehen haben, sahen, wie ihre Mitschüler in den Blutlachen lagen, waren so geschockt, dass sie sich von da an geweigert haben, ohne Erwachsenenbegleitung zur Schule oder nach der Schule nach Hause zu gehen.

Erst dann wurde man wach. Seit dem wird an den Grundschulen von der Polizei verstärkt kontrolliert. Diese Schule hat eine Dauerpolizeibewachung bekommen, um die Verkehrssünder zu erwischen. Leider muss immer erst etwas passieren, bis reagiert wird. Deshalb liebe Autofahrer: Achtet auf die Kinder!!! Besser zu spät kommen und konzentriert bleiben, als Kinder zu schocken und zu verletzen.

Unsere Klimakanzlerin

Es war einmal der Klimawandel. Klimawandel und -veränderungen gibt es seit Bestehen der Erde. Die Erde hat Hitze- und Dürreperioden, Eiszeiten, Hurrikans, Tornados, Tsunamis und Überschwemmungen erlebt. Das alles entsteht normalerweise auf natürlichem Wege. Seit Jahren ist alles ganz anders. Heute ist jede Naturkatastrophe die Folge der Klimaerwärmung.

Eifrig berichten uns Wissenschaftler von ihren Erkenntnissen, die die Politiker nur allzu gerne in ihr Programm aufnehmen. Die Menschen sind schuld bedingt durch Umweltverschmutzung und CO2-Ausstößen. Unabhängige Wissenschaftler, die nicht auf Fördergelder angewiesen oder von ihnen abhängig sind -wir denken uns dabei niemals etwas Böses-, berichten genau das Gegenteil und geben Entwarnung. Sie halten es für eine Klimalüge, Panikmache, Geldeintreiberei und Volksverdummung.

Die Folgen der rein gut gemeinten Maßnahmen der Regierung: Auflagen, Gebühren, Umweltplaketten, Zusatzsteuern oder Steuererhöhungen. Die Autoindustrie hätte am liebsten, dass wir uns neue Autos kaufen mit weniger CO2-Ausstoß. Wir können nur hoffen, dass man uns das Atmen nicht verbietet, weil wir dabei CO2 ausstoßen. Drei Links, in denen der Klimawandel kritisch betrachtet wird:
http://krahmer.freepage.de/klima/thuene/kritik01.html
http://www.thorwalds-internetseiten.de/Exz_GlobWarmingSwindle_aug2008.pdf
http://www.7-forum.com/news/Gastkommentar-zur-CO2-Klima-Diskussion-E-1515.html

Was bekommen wir nun zu lesen? Die Klimakanzlerin möchte neue Kohlekraftwerke und längere AKW-Laufzeiten. Wie passt das zusammen? Das 'Nein' zu neuen und modernen Kraftwerken sei umwelt- und klimapolitisch kontraproduktiv. Sollen wir auch so eine 'gesunde' Luft wie in China bekommen?
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=19275320

An der Nutzung von Atomkraftwerken, CO2-freien Kohlekraftwerken und Biosprit wird Kritik geübt. Die Kanzlerin will in der Stromversorgung möglichst unabhängig vom Ausland sein. Deutschland gilt als das führende Land in der Windenergie. Es stellt sich die Frage, wenn wir auslandsunabhängig werden wollen, warum von der bei uns produzierten Windernergie 70 % ins Ausland exportiert werden?
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=15871

Die nächste Frage wäre, was hat es für Auswirkungen für unsere Kinder und Enkel? Die Atommüllentsorgung ist nach wie vor ein ungelöstes Problem. Der Plan, das CO2 bei den moderneren Kohlekraftwerken unterirdisch zu entsorgen bzw. zu lagern, birgt das Risiko des Austritts.
Frau Klimakanzlerin, wer will nun für mehr CO2-Ausstoß sorgen? Wer wird dafür härter gemaßregelt und zur Kasse gebeten? Das Volk. Die Wahrheit über die Folgen und die unterschiedlichen Erkenntnisse des CO2-Ausstoßes liegt vermutlich irgendwo dazwischen.