Hartz-IV-Empfänger müssen eine besondere Spezies sein. Politiker, Firmen, Institutionen und ARGEN scheinen sie für Natur- und Allroundtalente zu halten. Sie müssen alles können, ohne die dafür nötige Berufsausbildung zu haben. Zur Not jagt man das billige Arbeitsmaterial durch Crashkurse.
Sie "dürfen" die Parks säubern und werden selbstverständlich völlig "selbstlos" von Firmen, behördlichen, karitativen, wohltätigen, kirchlichen und sozialen Einrichtungen für Tätigkeiten aller Art angefordert, um z.B. zuständig für Altenpflege und Kinderbetreuung zu sein. Wegen des Lehrermangels arbeiten sie an Schulen. Das alles wird "großzügig" honoriert auf 1-Eurobasis oder ist ein wichtiger Beitrag zum "Gemeinwohl". Man will sie am liebsten für die Bundeswehr und den Verfassungsschutz anheuern. Damit nicht genug: die jüngste Idee ist, falls es keine Ente ist -uns sollte nichts mehr wundern-, sie für die Fahrradbewachung einzusetzen.
Gegen-hartz.de berichtet:
"Hartz-IV-Empfänger sollen Fahrrad-Diebe verjagen". Laut Bild fordern der Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sowie die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Claudia Hämmerling für "586 732 Berliner Hartz-IV-Empfänger" sogenannte Ein-Euro-Jobs einzuführen. Die Betroffenen sollen an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen "Fahrräder bewachen".
Das ist wirklich prima. Wir brauchen uns in Zukunft um unsere geparkten Räder keine Sorgen mehr zu machen. Damit gar nichts mehr schief gehen kann, sollte Herr Schäuble über eine biometrische Sicherung für Fahrräder nachdenken.
Wegen der vielseitigen Verwendbarkeit und der unerschöpflichen Fähigkeiten von Hartzis plädieren wir für das Prädikat: wertvoll. Unangenehmerweise knüppeln die Nicht-Hartzis gerne auf ihnen herum, weil DIE ja von unseren Steuergeldern leben. Das zeigt, dass diese Menschen wenig Ahnung haben, wo Steuergelder hinwandern und von wem sie alles aufgebracht werden.
Desweiteren berichtet gegen-hartz.de:
"Über 2 Millionen Menschen in Kurzarbeit
Wirtschafts- und Finanzkrise: Immer mehr Unternehmen nehmen die Kurzarbeit für ihre Beschäftigten in Anspruch. Ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Derzeit über 2 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Tendenz steigend."
Herr Scholz plant das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zu verlängern. Kurzarbeit bedeutet in ständiger Bereitschaft zu sein. Die Bundesargentur für Arbeit kann die Kurzarbeiter jederzeit woanders einsetzen. Die Firmen sparen, damit sich z.B. ein Herr Würth seine Jacht leisten kann, die Arbeitslosenstatistik bleibt verschont, der Staat zahlt drauf und die Kurzarbeiter sind froh, dass sie nicht arbeitslos sind. So ist jedem geholfen. Die meisten Deutschen mögen Augenwischerei.
Allen Arbeitnehmern sollte bewusst sein, dass wir demnächst diese Schicksale erleiden können. Die Beamten brauchen wegen ihrer Unkündbarkeit nicht zu feixen. Lettland, Ungarn und Irland haben ihre Staatsdiener auf "freiwilliger" Basis schon vor Wochen auf bis zu 20 % gekürzt. Es könnte sein, dass für die Beamten der Ruf nach den "Brüning'schen Notverordnungen" wieder laut wird. Da ging es den Beamten nicht nur an ihre Bezüge, sondern auch an ihre Pensionen.
Im Jahr 2002/3 hatte man erneut darüber nachgedacht.
"Laut interner Informationen aus Regierungskreisen soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause in Hinsicht auf die zu erwartende dramatische Steigerung der Arbeitslosenzahlen zum Ende des Jahres 2009 ein Eilgesetz zur Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für Erwerbslose verabschiedet werden.
Ein Auszug aus einem geheimen Arbeitspapier spricht von einem "Arbeit für Erwerbslose Gesetz" kurz AEG genannt. Es soll einen voraussichtlichen Investitionsumfang von 10 Mrd. Euro haben und vorrangig der Schaffung klein- und mittelständischer Unternehmen dienen."
Da wir uns auf Politiker immer verlassen können und wir ihnen unbedingt vertrauen müssen, können wir der Zukunft gelassen entgegen sehen.
Der Satz aus Arbeitsmarktreform ist besonders allerliebst:
“Wir wollen nicht nur großen Unternehmen helfen, sondern auch den kleinen und mittelständischen, weil sie das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden.”, sagt Angela Merkel.
Dürfen sie auf geringere Besteuerung hoffen? Gerade die Besteuerung bricht ihnen meist das Genick.
Solidarische Ostergrüße an die Hartzis, die Kurz-, Leih- und Zeitarbeiter und ihre Kinder, die man mehr und mehr als einen Stützpfeiler der Gesellschaft und der Arbeitswelt betrachten kann, an human gebliebene Beamte und an das "Rückgrat" unserer Wirtschaft
Wir möchten über die weltweiten Missstände informieren, die die Kinder dieser Welt betreffen. Kinder sind nicht nur die Zukunft, sie sind die kleinen Menschen, die wir großen Menschen zu beschützen haben. Wir tragen für sie die Verantwortung. Sie sind auf den Schutz und das Wohlwollen der Erwachsenen angewiesen. Diese kleinen Wesen können zunächst nichts ohne uns.
Sonntag, 12. April 2009
Samstag, 11. April 2009
Die Zensursperrliste
Hier ist die Liste der Vertragssperrer bzw. Zensurprovider zu finden. Das sollte man ernst nehmen. Und ihr zahlt für die Überwacher, die euch euer Geld aus der Tasche ziehen und den Datenschutz nach Belieben verdrehen?
Die Internet-Zensur kommt früher als geplant und ohne gesetzliche Grundlage. Fünf der sieben größten deutschen Internetprovider wollen aufgrund eines von der Regierung beschlossene "Eckpunktepapieres" schon bald "aktiv" werden und mißliebige Seiten sperren. "
Ohne weitere Worte
mmnews.de berichtete:
"Internet-Zensur kommt schon am 17. April. Entsprechende Verträge werden von den Internet-Providern "freiwillig" unterzeichnet. Fast alle machen mit. Sperrlisten werden vom BKA geliefert und täglich aktualisiert. BKA bestimmt, was gesperrt wird.Die Internet-Zensur kommt früher als geplant und ohne gesetzliche Grundlage. Fünf der sieben größten deutschen Internetprovider wollen aufgrund eines von der Regierung beschlossene "Eckpunktepapieres" schon bald "aktiv" werden und mißliebige Seiten sperren. "
Ohne weitere Worte
Freitag, 10. April 2009
Ursache, Tat, Wirkung?
Wir erfahren von Taten für die unsere Politiker schnelle "Lösungen" parat haben, so als hätten sie darauf gewartet Gesetzesänderungen und -verschärfungen, Verbote und Kontrollen durchsetzen zu können. Wahrscheinlich lagen die "Problemlösungen" schon in der Schublade bereit. Die Kofferbomben, die "wundersame" Entstehung der Sauerland-Zelle, das regelmäßige Auftauchen vermeintlicher Terrorandrohungen per Video, Amokläufe, Schießereien dienen als Grund schärfere Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen zu fordern.
Alles wird genutzt, um uns zu verdeutlichen, dass die Politik zu unserer aller Sicherheit schärfer durchgreifen muss. Vor Rührung um so viel Besorgnis kommen mir fast die Tränen. Die Angst wird geschürt. Der Staat ist um das Wohl unserer Kinder besorgt, was allerdings ganz schnell in Vergessenheit gerät beim Anwerben von Soldaten. Es wird eine Waffendatenbank der Eigentümer angestrebt. Lt. Behörden sollen in D 7-8 Mio. Waffen im Umlauf sein. Irgendwo hatte ich von 10 Mio. gelesen. Durch die Dunkelziffer der illegalen Waffen ist eine genaue Zahl nicht zu bestimmen. Was fürchtet die Politik wirklich in Finanz- und Wirtschaftskrisenzeiten mit schwarzen Zukunftsaussichten und der Tatsache, dass die Bevölkerung mehr und mehr begreift, das irgendetwas nicht stimmt?
Nach den wahren Ursachen der Taten wird selten gefragt.
Dieser Autor stellt viele kritische Fragen und macht sich seine Gedanken über die Ursachen:
"Hoffen Sie, daß der Amoklauf in Winnenden der Letzte sein wird?
... und sind Sie sich sicher, daß wir der Lösung des Problems wirklich näher kommen, indem wir
- das Waffengesetz verschärfen?
- Waffenkontrollen intensivieren?
- Killerspiele zensieren?
- den Eltern die Schuld zuweisen?
- an den Schuleingängen Sicherheitskontrollen einführen?
- Chips implantieren?
- Chaträume im Internet von der Polizei überwachen lassen?
- den Psychlogen und Psychiatern die Verantwortung für die geistige Gesundheit unserer Mitmenschen
überlassen?
- das TV-Programm ändern?
- sollen wir nach behördlichen Regelungen verlangen?
Oder liegen die Ursachen doch ganz woanders?"
Für einen Amoklauf braucht es sicher viele ursächliche Faktoren. Wir können nicht wissen, was in diesen Menschen vor sich ging, wie sie sich fühlten, was in ihrem Leben schief gelaufen ist, was sie dazu bewegt hat, aber wir können versuchen Antworten zu finden. Es ist davon auszugehen, dass in solchen Fällen die Psyche oder eine Sicherung durchgeknallt ist und mehrere Faktoren ihre Negativgefühle in die Irre geleitet haben.
Wir alle kennen Wut, Ärger, Aggressionen und Rachegedanken von uns selber und haben einen Weg gefunden damit umzugehen und diese Gefühle abzubauen oder auszuleben, ohne jemandem oder uns selbst körperlich damit zu schaden. Was ist, wenn diese Gefühle durch Fremdeinwirkungen außer Kontrolle geraten und man nicht mehr weiß, was man tut? Der Autor geht auf das Psycho- und Medikamentenproblem ein und dem Profit der Pharmaindustrie. Solche Medikamente z.B. werden US-Soldaten verabreicht, um sie gefühllos und gleichgültig zu machen.
Schäuble, den man für einen traumatisierten Sicherheitsfanatiker halten kann, will nach dem Amoklauf Waffenschränke biometrisch sichern lassen. Wir können beruhigt sein. Mit einer biometrischen Sicherung werden die Opfer zukünftig biometrisch korrekt erschossen. Was für Aussichten für D. Wir sind Papst, Handballweltmeister, Ex-Fussballweltmeister, Exportweltmeister oder eher bald Ex-Exportweltmeister und jetzt auch noch Biometrie-Weltmeister. Darauf können wir stolz sein.
Wir können die Frage nach dem Kausalzusammenhang nicht komplett beantworten. Wir weisen auf die Folgen für uns alle hin, die die Politik verdächtig vorschnell aus dem Ärmel zaubert. Diese Folgen des Generalverdachts treffen unsere Kinder und Kinderskinder mit, denn es ist ja schon angedacht bei Kinder ab 12 Jahren PC-Kontrollen durchführen zu dürfen.
Kleiner Exkurs: Als Zumwinkel der Steuerhinterziehung bezichtet wurde, waren einige Leute der Ansicht, dass man ihn als Vorführmodell einsetzt, damit man ein Argument hat, künftig die Bevölkerung besser steuerlich kontrollieren zu können. Seht her, wir verurteilen auch die Großen und nicht nur die Kleinen. Wie "grausam" er bestraft wurde, wissen wir ja. Der arme Kerl muss nun sein Dasein mit 20 Mio. fristen. Wenn man vergessen hat ein Knöllchen zu bezahlen, darf man mit dem Erscheinen des Ordnungsamtes rechnen: entweder man zahlt sofort und man bekommt eine Zelle frei. Man hat mich damals der Paranoia bezichtet,weil ich auch diese Ansicht vertrat. Und nun?
2000 Kontoabfragen täglich durch Behörden und Staatsanwaltschaften und ich weiß, dass ich nicht unter Paranoia leide. Nochmal Glück gehabt.
Zitat aus faz.net:
"Seit dem Auslaufen der Steueramnestie 1. April können sämtliche Finanzämter und etliche Sozialbehörden in Bankencomputern Einblick in die Stammdaten der etwa halben Milliarde an Konten, Wertpapierdepots und Sparbücher in Deutschland nehmen."
Da die Banken die Zugriffe noch nicht mal bemerken müssen, ist die Frage, was tatsächlich alles abgerufen wird im Zuge der "Experimentierfreude" der Behörden?
Alles wird genutzt, um uns zu verdeutlichen, dass die Politik zu unserer aller Sicherheit schärfer durchgreifen muss. Vor Rührung um so viel Besorgnis kommen mir fast die Tränen. Die Angst wird geschürt. Der Staat ist um das Wohl unserer Kinder besorgt, was allerdings ganz schnell in Vergessenheit gerät beim Anwerben von Soldaten. Es wird eine Waffendatenbank der Eigentümer angestrebt. Lt. Behörden sollen in D 7-8 Mio. Waffen im Umlauf sein. Irgendwo hatte ich von 10 Mio. gelesen. Durch die Dunkelziffer der illegalen Waffen ist eine genaue Zahl nicht zu bestimmen. Was fürchtet die Politik wirklich in Finanz- und Wirtschaftskrisenzeiten mit schwarzen Zukunftsaussichten und der Tatsache, dass die Bevölkerung mehr und mehr begreift, das irgendetwas nicht stimmt?
Nach den wahren Ursachen der Taten wird selten gefragt.
Dieser Autor stellt viele kritische Fragen und macht sich seine Gedanken über die Ursachen:
"Hoffen Sie, daß der Amoklauf in Winnenden der Letzte sein wird?
... und sind Sie sich sicher, daß wir der Lösung des Problems wirklich näher kommen, indem wir
- das Waffengesetz verschärfen?
- Waffenkontrollen intensivieren?
- Killerspiele zensieren?
- den Eltern die Schuld zuweisen?
- an den Schuleingängen Sicherheitskontrollen einführen?
- Chips implantieren?
- Chaträume im Internet von der Polizei überwachen lassen?
- den Psychlogen und Psychiatern die Verantwortung für die geistige Gesundheit unserer Mitmenschen
überlassen?
- das TV-Programm ändern?
- sollen wir nach behördlichen Regelungen verlangen?
Oder liegen die Ursachen doch ganz woanders?"
Für einen Amoklauf braucht es sicher viele ursächliche Faktoren. Wir können nicht wissen, was in diesen Menschen vor sich ging, wie sie sich fühlten, was in ihrem Leben schief gelaufen ist, was sie dazu bewegt hat, aber wir können versuchen Antworten zu finden. Es ist davon auszugehen, dass in solchen Fällen die Psyche oder eine Sicherung durchgeknallt ist und mehrere Faktoren ihre Negativgefühle in die Irre geleitet haben.
Wir alle kennen Wut, Ärger, Aggressionen und Rachegedanken von uns selber und haben einen Weg gefunden damit umzugehen und diese Gefühle abzubauen oder auszuleben, ohne jemandem oder uns selbst körperlich damit zu schaden. Was ist, wenn diese Gefühle durch Fremdeinwirkungen außer Kontrolle geraten und man nicht mehr weiß, was man tut? Der Autor geht auf das Psycho- und Medikamentenproblem ein und dem Profit der Pharmaindustrie. Solche Medikamente z.B. werden US-Soldaten verabreicht, um sie gefühllos und gleichgültig zu machen.
"Psychiater und mit mangelndem Ethik-Niveau beauftragte PR-Agenturen arbeiten seit Jahrzehnten mit Erfolg daran, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, daß Psychopharmaka für die Probleme des Alltags unerlässlich sind. Es gibt eine Pille gegen jedes Übel. Der daraus resultierende Profit ist nicht nur für die Psychiater gut, sondern auch für die Pharmafirmen ein Milliardengeschäft. Skrupellos werden immer neue geistige Krankheiten erfunden, Syndrome, die behandelt werden müssen; prompt gibt es dazu schon die passende Pille."
Schäuble, den man für einen traumatisierten Sicherheitsfanatiker halten kann, will nach dem Amoklauf Waffenschränke biometrisch sichern lassen. Wir können beruhigt sein. Mit einer biometrischen Sicherung werden die Opfer zukünftig biometrisch korrekt erschossen. Was für Aussichten für D. Wir sind Papst, Handballweltmeister, Ex-Fussballweltmeister, Exportweltmeister oder eher bald Ex-Exportweltmeister und jetzt auch noch Biometrie-Weltmeister. Darauf können wir stolz sein.
Wir können die Frage nach dem Kausalzusammenhang nicht komplett beantworten. Wir weisen auf die Folgen für uns alle hin, die die Politik verdächtig vorschnell aus dem Ärmel zaubert. Diese Folgen des Generalverdachts treffen unsere Kinder und Kinderskinder mit, denn es ist ja schon angedacht bei Kinder ab 12 Jahren PC-Kontrollen durchführen zu dürfen.
Kleiner Exkurs: Als Zumwinkel der Steuerhinterziehung bezichtet wurde, waren einige Leute der Ansicht, dass man ihn als Vorführmodell einsetzt, damit man ein Argument hat, künftig die Bevölkerung besser steuerlich kontrollieren zu können. Seht her, wir verurteilen auch die Großen und nicht nur die Kleinen. Wie "grausam" er bestraft wurde, wissen wir ja. Der arme Kerl muss nun sein Dasein mit 20 Mio. fristen. Wenn man vergessen hat ein Knöllchen zu bezahlen, darf man mit dem Erscheinen des Ordnungsamtes rechnen: entweder man zahlt sofort und man bekommt eine Zelle frei. Man hat mich damals der Paranoia bezichtet,weil ich auch diese Ansicht vertrat. Und nun?
2000 Kontoabfragen täglich durch Behörden und Staatsanwaltschaften und ich weiß, dass ich nicht unter Paranoia leide. Nochmal Glück gehabt.
Zitat aus faz.net:
"Seit dem Auslaufen der Steueramnestie 1. April können sämtliche Finanzämter und etliche Sozialbehörden in Bankencomputern Einblick in die Stammdaten der etwa halben Milliarde an Konten, Wertpapierdepots und Sparbücher in Deutschland nehmen."
Da die Banken die Zugriffe noch nicht mal bemerken müssen, ist die Frage, was tatsächlich alles abgerufen wird im Zuge der "Experimentierfreude" der Behörden?
Donnerstag, 9. April 2009
Sind Politiker und Experten Verschwörungstheoretiker?
Politiker- und Expertenaussagen aus 2008:
"Uns liegen überhaupt keine Anzeichen dafür vor, dass sich zusätzliche Belastungen für die deutsche Wirtschaft ergeben. Die Bundesregierung sieht momentan nicht die Notwendigkeit eines staatlichen Eingreifens."
19. März 2008
(Peer Steinbrück (SPD),
Bundesfinanzminister, laut einem Sprecher)
"Wir befinden uns in schwierigen Zeiten. Aber wir haben starke und entschlusskräftige Maßnahmen eingeleitet. Die USA haben die Situation im Griff."
17. März 2008
(George W. Bush,
damals US-Präsident)
"Ich rechne in diesem Jahr mit keinen gravierenden Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur. Die deutsche Wirtschaft ist trotz der US-Finanzmarktkrise weiter robust."
19. März 2008
(Bert Rürup,
damals Chef der Wirtschaftsweisen)
"Die Finanzinstitute im Euro-Raum sind in robuster Verfassung. Die Finanzmarktturbulenzen haben die Finanzierungsbedingungen in der Währungsunion nicht wesentlich verschlechtert."
26. März 2008
(Jean-Claude Trichet,
Chef der Europäischen Zentralbank)
"Einige kleinere US-Banken werden die aktuelle Finanzkrise nicht überleben. Bei den großen, international agierenden Instituten wird es aber wohl keine ernsthaften Probleme geben."
28. Februar 2008
(Ben Bernanke,
US-Notenbankchef)
"Die Aussichten für den Haushalt 2008 sind hervorragend."
19. März 2008
(Angela Merkel (CDU),
Bundeskanzlerin, laut einem Sprecher)
"Wir haben keine Anzeichen dafür, dass die Probleme in den USA auf die Konjunktur in Deutschland überspringen. Ich warne vor einem vorschnellen Ruf nach zusätzlicher Regulierung."
27. März 2008
(Michael Glos (CSU),
damals Bundeswirtschaftsminister)
"Ich glaube nicht, dass zusätzliche Regulierung die Antwort ist, oder dass eine effektivere Regulierung Finanzmarktturbulenzen, wie sie alle fünf bis zehn Jahre vorkommen, verhindern kann."
31. März 2008
(Henry Paulson,
damals US-Finanzminister, laut Redemanuskript)
Wie sehen nun die Prognosen bis 2010 aus?Die Konjunktur im Euro-Raum würde sich laut der Europäischen Zentralbank (EZB) erst 2010 allmählich erholen. Im laufenden Jahr würde die Nachfrage weltweit sehr schwach bleiben. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet schließt einen weiteren Zinsschritt nach unten nicht aus. Als Untergrenze nannten Notenbanker 1,0 Prozent. Eine Null-Zins-Politik lehne die EZB ab.
Die Karikatur samt Text stammen von Frantic.
von Sperling, Frantic und Schwalbe
"Uns liegen überhaupt keine Anzeichen dafür vor, dass sich zusätzliche Belastungen für die deutsche Wirtschaft ergeben. Die Bundesregierung sieht momentan nicht die Notwendigkeit eines staatlichen Eingreifens."
19. März 2008
(Peer Steinbrück (SPD),
Bundesfinanzminister, laut einem Sprecher)
"Wir befinden uns in schwierigen Zeiten. Aber wir haben starke und entschlusskräftige Maßnahmen eingeleitet. Die USA haben die Situation im Griff."
17. März 2008
(George W. Bush,
damals US-Präsident)
"Ich rechne in diesem Jahr mit keinen gravierenden Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur. Die deutsche Wirtschaft ist trotz der US-Finanzmarktkrise weiter robust."
19. März 2008
(Bert Rürup,
damals Chef der Wirtschaftsweisen)
"Die Finanzinstitute im Euro-Raum sind in robuster Verfassung. Die Finanzmarktturbulenzen haben die Finanzierungsbedingungen in der Währungsunion nicht wesentlich verschlechtert."
26. März 2008
(Jean-Claude Trichet,
Chef der Europäischen Zentralbank)
"Einige kleinere US-Banken werden die aktuelle Finanzkrise nicht überleben. Bei den großen, international agierenden Instituten wird es aber wohl keine ernsthaften Probleme geben."
28. Februar 2008
(Ben Bernanke,
US-Notenbankchef)
"Die Aussichten für den Haushalt 2008 sind hervorragend."
19. März 2008
(Angela Merkel (CDU),
Bundeskanzlerin, laut einem Sprecher)
"Wir haben keine Anzeichen dafür, dass die Probleme in den USA auf die Konjunktur in Deutschland überspringen. Ich warne vor einem vorschnellen Ruf nach zusätzlicher Regulierung."
27. März 2008
(Michael Glos (CSU),
damals Bundeswirtschaftsminister)
"Ich glaube nicht, dass zusätzliche Regulierung die Antwort ist, oder dass eine effektivere Regulierung Finanzmarktturbulenzen, wie sie alle fünf bis zehn Jahre vorkommen, verhindern kann."
31. März 2008
(Henry Paulson,
damals US-Finanzminister, laut Redemanuskript)
Wie sehen nun die Prognosen bis 2010 aus?Die Konjunktur im Euro-Raum würde sich laut der Europäischen Zentralbank (EZB) erst 2010 allmählich erholen. Im laufenden Jahr würde die Nachfrage weltweit sehr schwach bleiben. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet schließt einen weiteren Zinsschritt nach unten nicht aus. Als Untergrenze nannten Notenbanker 1,0 Prozent. Eine Null-Zins-Politik lehne die EZB ab.
Die Karikatur samt Text stammen von Frantic.
von Sperling, Frantic und Schwalbe
Auftrags- und Exporteinbrüche
der deutschen Industrie: am Mittwoch teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit, dass im Februar mit 40 Prozent die Aufträge unter dem Vorjahreswert lagen.
Was war das wieder schön. Man saß zusammen, hielt ein Schwätzchen oder auch zwei oder drei, man aß lecker zu Mittag und zu Abend, und natürlich kam auch das „Geschäftliche“in London und in Prag nicht zu kurz.
Und das hatte es in sich.
-1.000. Milliarden (1.000.000.000.000) US$ werden locker gemacht.
-Der Internationale Währungs Fonds wird „gestärkt“.
-Man wird Sonderziehungsrechte seitens des IMF bereithalten für die „Armen“ und die „Schwachen“.
-Die „Steueroasen“ werden „ausgetrocknet“.
-Eine neue „Finanzmarktaufsicht“ wird die Geldströme überwachen.
Und "Mutti" mit dem Finanzminister immer voran bei der „Stärkung des IWF“ und der „Trockenlegung der Off Shore Sümpfe“.
Jetzt ist jedoch der Geruch der Partys verflogen. Man trinkt wieder Wasser und Kaffee anstelle von Champagner und man isst auch mal wieder ne Currywurst um die Ecke oder auch nur ein Butterbrot im Cafe „Einstein“. Wegen der Linie.
Aber das „Tagesgeschäft“ ist hart. Viel härter als man glauben möchte. Und was man da so hört und so liest, lässt einem u. U. die Currywurst im Halse steckenbleiben.
Da verkündet der britische Schatzkanzler Alistair Darling, dass nicht damit zu rechen sei, dass England in nächster Zukunft mit der Finanzmarktaufsicht der EU kooperieren werde.
Da erfährt man, dass der IWF, der doch der deutschen Seite bezüglich der totalen Unterstützung so viel zu verdanken hat, der EU-Kommission bei ihrem Plan zur Seite steht, die osteuropäischen Banken und diejenigen, die das völlig unterkapitalisierte Osteuropa bislang finanzierten, mittels eigener – westeuropäischer – Rettungspakete zu stabilisieren, etwas, was die Regierung in Berlin bislang immer abgelehnt hatte, weil in diesem Falle auch wieder Deutschland – der deutsche Steuerzahler - den Hauptanteil zu tragen hätte. Wer denn wohl sonst?
Da weigert sich die dänische Wettbewerbshüterin Frau Krös standhaft, einer Finanzspritze für die marode deutsche Commerzbank zuzustimmen, obwohl sie gerade im Falle ING, Holland, genau DAS getan hat, nämlich finanzielle Hilfe zu gewähren.
Jo mei, sind wir eigentlich nur noch blöde Kasper, die sich von den anderen EU-Mitgliedstaaten an der Nase herumführen lassen? Wenn man sich auf Seiten der Partner nicht an Vereinbartes halten zu müssen meint, dann wird man auch nicht erwarten können, dass Deutschland seinen finanziellen Beitrag leistet. So einfach ist das. Oder sollte es eigentlich sein.(Quelle: Büso.de)
von Sperling
Was war das wieder schön. Man saß zusammen, hielt ein Schwätzchen oder auch zwei oder drei, man aß lecker zu Mittag und zu Abend, und natürlich kam auch das „Geschäftliche“in London und in Prag nicht zu kurz.
Und das hatte es in sich.
-1.000. Milliarden (1.000.000.000.000) US$ werden locker gemacht.
-Der Internationale Währungs Fonds wird „gestärkt“.
-Man wird Sonderziehungsrechte seitens des IMF bereithalten für die „Armen“ und die „Schwachen“.
-Die „Steueroasen“ werden „ausgetrocknet“.
-Eine neue „Finanzmarktaufsicht“ wird die Geldströme überwachen.
Und "Mutti" mit dem Finanzminister immer voran bei der „Stärkung des IWF“ und der „Trockenlegung der Off Shore Sümpfe“.
Jetzt ist jedoch der Geruch der Partys verflogen. Man trinkt wieder Wasser und Kaffee anstelle von Champagner und man isst auch mal wieder ne Currywurst um die Ecke oder auch nur ein Butterbrot im Cafe „Einstein“. Wegen der Linie.
Aber das „Tagesgeschäft“ ist hart. Viel härter als man glauben möchte. Und was man da so hört und so liest, lässt einem u. U. die Currywurst im Halse steckenbleiben.
Da verkündet der britische Schatzkanzler Alistair Darling, dass nicht damit zu rechen sei, dass England in nächster Zukunft mit der Finanzmarktaufsicht der EU kooperieren werde.
Da erfährt man, dass der IWF, der doch der deutschen Seite bezüglich der totalen Unterstützung so viel zu verdanken hat, der EU-Kommission bei ihrem Plan zur Seite steht, die osteuropäischen Banken und diejenigen, die das völlig unterkapitalisierte Osteuropa bislang finanzierten, mittels eigener – westeuropäischer – Rettungspakete zu stabilisieren, etwas, was die Regierung in Berlin bislang immer abgelehnt hatte, weil in diesem Falle auch wieder Deutschland – der deutsche Steuerzahler - den Hauptanteil zu tragen hätte. Wer denn wohl sonst?
Da weigert sich die dänische Wettbewerbshüterin Frau Krös standhaft, einer Finanzspritze für die marode deutsche Commerzbank zuzustimmen, obwohl sie gerade im Falle ING, Holland, genau DAS getan hat, nämlich finanzielle Hilfe zu gewähren.
Jo mei, sind wir eigentlich nur noch blöde Kasper, die sich von den anderen EU-Mitgliedstaaten an der Nase herumführen lassen? Wenn man sich auf Seiten der Partner nicht an Vereinbartes halten zu müssen meint, dann wird man auch nicht erwarten können, dass Deutschland seinen finanziellen Beitrag leistet. So einfach ist das. Oder sollte es eigentlich sein.(Quelle: Büso.de)
von Sperling
Dienstag, 7. April 2009
Achtung, die Bundeswehr naht
Letzte Woche ging die Meldung durch das Land, dass Herr Jung alle tauglichen Wehrpflichtigen einziehen will. Man sei auf dem Weg über 80 % zu kommen und den Anforderungen der Gerichte werde entsprochen, die verlangen, dass die überwiegende Zahl der Wehrdienstfähigen eingezogen werden müsse. Das Kölner Verwaltungsgericht meint, wegen der sinkenden Zahl von Grundwehrdienstleistenden werde der Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt. Die Planungen der Bundeswehr seien laut Jung auf 60. 000 Wehrpflichtige ausgerichtet.
Anders ausgedrückt, das Regime braucht mehr Frischfleisch und Kanonenfutter, welches in guter Verfassung sein soll. Wir müssen schließlich unsere Verbündeten in Afghanistan unterstützen, für die Senkung ihrer Steuerausgaben sorgen, unser Land beschützen, unsere "Freiheit" verteidigen und sie zur Not im Inneren auch gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.
So kann man die Zahl der Arbeitslosen verringern, denn schon vor zwei Jahren wollte ein Politiker, der Name ist mir entfallen, die 1€-Jobber in der Bundeswehr einsetzen. Billiger bekommt man das Material für die Schießübungen sonst nicht.
Über die Werbemethoden der Bundeswehr, wie und wo und wofür sie Kanonenfutter suchen und rekrutieren, haben wir vergangenes Jahr schon berichtet und testweise in Schulen nachgefragt.
Ihr Werbetruck zieht durch das Land, sie sind in den ARGEN, in Schulen, auf der CeBIT, auf anderen Messen, auf öffentlichen Plätzen, in Universitäten, auf Web-Sites vertreten. Stehen sie demnächst womöglich noch vor der Tür zur Zwangsrekrutierung?
Keine Sorge liebe Mitmenschen, es geht voran. Damit geht es auch voran = eindrucksvolle Bilder zu Kehl/Straßburg. Besonders schlimm fanden wir das Foto 60.
Anders ausgedrückt, das Regime braucht mehr Frischfleisch und Kanonenfutter, welches in guter Verfassung sein soll. Wir müssen schließlich unsere Verbündeten in Afghanistan unterstützen, für die Senkung ihrer Steuerausgaben sorgen, unser Land beschützen, unsere "Freiheit" verteidigen und sie zur Not im Inneren auch gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.
So kann man die Zahl der Arbeitslosen verringern, denn schon vor zwei Jahren wollte ein Politiker, der Name ist mir entfallen, die 1€-Jobber in der Bundeswehr einsetzen. Billiger bekommt man das Material für die Schießübungen sonst nicht.
Zum Bundeswehreinsatz der BW im Inneren hat sich Herr Wiefelspütz (SPD) über die Bordkanonen in Abgeordnetenwatch.de so geäußert:
"Art. 35 GG in seiner gegenwärtigen Fassung läßt ausschließlich den Einsatz polizeilicher Waffen durch die Bundeswehr zu. Die aktuelle Diskussion bezieht sich auf eine Änderung des Art. 35 GG, um der Bundeswehr in bestimmten Fällen auch den Einsatz militärischer Waffen zu erlauben."Über die Werbemethoden der Bundeswehr, wie und wo und wofür sie Kanonenfutter suchen und rekrutieren, haben wir vergangenes Jahr schon berichtet und testweise in Schulen nachgefragt.
Ihr Werbetruck zieht durch das Land, sie sind in den ARGEN, in Schulen, auf der CeBIT, auf anderen Messen, auf öffentlichen Plätzen, in Universitäten, auf Web-Sites vertreten. Stehen sie demnächst womöglich noch vor der Tür zur Zwangsrekrutierung?
Keine Sorge liebe Mitmenschen, es geht voran. Damit geht es auch voran = eindrucksvolle Bilder zu Kehl/Straßburg. Besonders schlimm fanden wir das Foto 60.
Montag, 6. April 2009
Ergebnis von G20?
Das Londoner Summit hat bewiesen, dass die Welt bereit ist, ohne Murren und ohne weiteres Nachdenken dem eigentlichen Masterplan der New World Order - der "Neuen Welt Ordnung" - zuzustimmen. Nicht nur das. Die Menschen merken es nicht einmal.
Was wir in London erlebten, war nichts anderes als das politische allgemeine Abnicken der von den Grossbanken der Wall Street vorgefertigten Konzepte "zur Bewältigung der großen Krise". Das Gerede von den "Gegensätzen" der USA und Europas usw. ist nichts anderes als Makulatur.
Einiges erinnert mich an den sogenannten "Friedensvertrag von Versailles" von 1919. Auch damals wurden auf den Fluren des Versailler Schlosses die Weichen für die kommende Wirtschafts- und Finanzpolitik nach dem 1. WK von den Banken gestellt, in der Hauptsache durch das Bankhaus JP Morgan, über deren Schreibtische ja die Exporte der USA nach Europa während des Krieges gegangen waren, finanziert durch die Kriegsanleihen der Alliierten.
Nun werden 1 BILLION - 1.000 MILLIARDEN - USDollars über den IWF, den Internationen Währungs Fonds, der Weltwirtschaft zur Verfügung gestellt, der IWF also, auch wie vorher bereits angekündigt, "erheblich gestärkt". Von diesem Geld sollen vor allem die ärmeren und schwachen Staaten "profitieren", aber wie man den IWF kennt, wird er das Geld zum grossen Teil gar nicht erst auszahlen, sondern gegen die "Altschulden" dieser Länder verrechnen.
Damit hätten die Banken, bei denen diese Länder in der Kreide stehen, zunächst einmal das erreicht, was sie erreichen wollten. Sie haben IHR Geld wieder zurück. Über neue Kredite kann man dann ja mal nachdenken, selbstverständlich gegen Abtreten von entsprechenden "Sicherheiten" wie Bodenschätze, Rohstoffe, Ernteerträge usw. Die Preise für die Rohstoffe werden natürlich von den Abnehmerländern bestimmt. Und die sind natürlich wegen der Krise derzeit sehr niedrig. Ein weiterer "Gewinn für die Weltwirtschaft".
Für UNS muss nicht unbedingt aus dem 1-Billion-Dollar-Topf etwas herauskommen. Wir haben schliesslich unsere eigenen Konjunkturprogramme, die allerdings auch erstmal finanziert werden müssen. Soo leicht sind Staatsanleihen derzeit auch nicht unterzubringen. Und die Zinssenkung seitens der EZB auf 1,5% macht da Anlegern auch nicht gerade Mut.
Vielleicht gelingt es, eine Deflation - die ja bereits eingesetzt hat - zu verhindern. Das "quantitative easing" soll ja dazu dienen, künstlich eine Inflation zu erzeugen, die dann durch Zinsanhebung nach einiger Zeit zu kontrollieren wäre. Ach, was wären unsere Politiker ohne ihren guten alten Keynes.
Und ansonsten? Nichts Neues. Es wird weiter "globalisiert" wie bisher mit all ihren Folgen für die westlichen Industrienationen und ihre Bevölkerungen. Und so werden wir demnächst die frohe Kunde vernehmen, dass der "Aufschwung in Sicht ist" und wir werden zur Wahl schreiten und alles wird gut.
Aber die nächste Krise wird sich sehr bald einstellen. Diesmal geht es schneller als in den Jahren zwischen 2000/1 und 2007....
Und so wird man sich dann wieder zu Krisensitzungen treffen, lecker zu Mittag essen und vielleicht auch mal ein Tänzchen wagen.
von Sperling
Was wir in London erlebten, war nichts anderes als das politische allgemeine Abnicken der von den Grossbanken der Wall Street vorgefertigten Konzepte "zur Bewältigung der großen Krise". Das Gerede von den "Gegensätzen" der USA und Europas usw. ist nichts anderes als Makulatur.
Einiges erinnert mich an den sogenannten "Friedensvertrag von Versailles" von 1919. Auch damals wurden auf den Fluren des Versailler Schlosses die Weichen für die kommende Wirtschafts- und Finanzpolitik nach dem 1. WK von den Banken gestellt, in der Hauptsache durch das Bankhaus JP Morgan, über deren Schreibtische ja die Exporte der USA nach Europa während des Krieges gegangen waren, finanziert durch die Kriegsanleihen der Alliierten.
Nun werden 1 BILLION - 1.000 MILLIARDEN - USDollars über den IWF, den Internationen Währungs Fonds, der Weltwirtschaft zur Verfügung gestellt, der IWF also, auch wie vorher bereits angekündigt, "erheblich gestärkt". Von diesem Geld sollen vor allem die ärmeren und schwachen Staaten "profitieren", aber wie man den IWF kennt, wird er das Geld zum grossen Teil gar nicht erst auszahlen, sondern gegen die "Altschulden" dieser Länder verrechnen.
Damit hätten die Banken, bei denen diese Länder in der Kreide stehen, zunächst einmal das erreicht, was sie erreichen wollten. Sie haben IHR Geld wieder zurück. Über neue Kredite kann man dann ja mal nachdenken, selbstverständlich gegen Abtreten von entsprechenden "Sicherheiten" wie Bodenschätze, Rohstoffe, Ernteerträge usw. Die Preise für die Rohstoffe werden natürlich von den Abnehmerländern bestimmt. Und die sind natürlich wegen der Krise derzeit sehr niedrig. Ein weiterer "Gewinn für die Weltwirtschaft".
Für UNS muss nicht unbedingt aus dem 1-Billion-Dollar-Topf etwas herauskommen. Wir haben schliesslich unsere eigenen Konjunkturprogramme, die allerdings auch erstmal finanziert werden müssen. Soo leicht sind Staatsanleihen derzeit auch nicht unterzubringen. Und die Zinssenkung seitens der EZB auf 1,5% macht da Anlegern auch nicht gerade Mut.
Vielleicht gelingt es, eine Deflation - die ja bereits eingesetzt hat - zu verhindern. Das "quantitative easing" soll ja dazu dienen, künstlich eine Inflation zu erzeugen, die dann durch Zinsanhebung nach einiger Zeit zu kontrollieren wäre. Ach, was wären unsere Politiker ohne ihren guten alten Keynes.
Und ansonsten? Nichts Neues. Es wird weiter "globalisiert" wie bisher mit all ihren Folgen für die westlichen Industrienationen und ihre Bevölkerungen. Und so werden wir demnächst die frohe Kunde vernehmen, dass der "Aufschwung in Sicht ist" und wir werden zur Wahl schreiten und alles wird gut.
Aber die nächste Krise wird sich sehr bald einstellen. Diesmal geht es schneller als in den Jahren zwischen 2000/1 und 2007....
Und so wird man sich dann wieder zu Krisensitzungen treffen, lecker zu Mittag essen und vielleicht auch mal ein Tänzchen wagen.
von Sperling
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