Manche Leute glauben immer noch Griechenland oder die Griechen würden gerettet. Unterstützt werden Banken, Spekulanten, verantwortliche Politiker. Die Zinsen werden getilgt. Für die griechische Bevölkerung bleibt kaum etwas übrig, wenn überhaupt....
Kinder-Alarm
Wir möchten über die weltweiten Missstände informieren, die die Kinder dieser Welt betreffen. Kinder sind nicht nur die Zukunft, sie sind die kleinen Menschen, die wir großen Menschen zu beschützen haben. Wir tragen für sie die Verantwortung. Sie sind auf den Schutz und das Wohlwollen der Erwachsenen angewiesen. Diese kleinen Wesen können zunächst nichts ohne uns.
Mittwoch, 14. März 2012
Dienstag, 13. März 2012
heute show 2012 über Gauck, Wulff, CSU, Philipp von der FDP, Merkel und Co.
Den Humor der heute show des ZDF mag mancher platt, ungeschickt, ungalant finden. Jetzt haben sie sich mit Spitzfindigkeiten überschlagen:
Fukushima jährte sich
Medien haben unhinterfragt den Versionen der japanischen Regierung und der Fa. Tepco geglaubt. Langsam merken sie, dass sie auf Lügen und Beschönigungen hereingefallen sind. Blogger waren skeptisch und haben die offiziellen Versionen angezweifelt. Alles "Verschwörungsspinner". Sie hatten recht. Auch der Kinder-Alarm hatte berechtigte Zweifel angemeldet. Uns waren noch die Lügen nach Tschernobyl in Erinnerung. Wir verfolgen seit langem die hervorragende chronologische aufklärerische Arbeit des Erinnerungsforums.
Sie haben einen Thread eröffnet. Gefährliches Uran: Atomstrom - Wiederaufbereitung - Endlager. Von der ersten http://www.erinnerungsforum.net/forum/umwelt/gefahrliches-uran-atomstrom-wiederaufbereitung-endlager/
bis zur letzten Seite http://www.erinnerungsforum.net/forum/umwelt/gefahrliches-uran-atomstrom-wiederaufbereitung-endlager/1725/
haben sie viele Infos rund um die Themen Uran, Atom, Asse, Fukushima und Co. zusammengestellt. Super Gratisarbeit der Foristen! Danke! Daran sollten sich Journalisten und Redakteure ein Beispiel nehmen.
Sie haben einen Thread eröffnet. Gefährliches Uran: Atomstrom - Wiederaufbereitung - Endlager. Von der ersten http://www.erinnerungsforum.net/forum/umwelt/gefahrliches-uran-atomstrom-wiederaufbereitung-endlager/
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haben sie viele Infos rund um die Themen Uran, Atom, Asse, Fukushima und Co. zusammengestellt. Super Gratisarbeit der Foristen! Danke! Daran sollten sich Journalisten und Redakteure ein Beispiel nehmen.
Callcenter und W. Schmickler über Arbeitsplätze
Callcenter suchen immer am Stellenmarkt. Sie nennen sich erfolgreiche Spezialisten für Kundenbindung und Callcenterdienstleistungen oder werben mit Telefonverkauf/-marketing für branchenführende Kunden. Sie arbeiten als Subunternehmen für Markenfirmen. Sie nennen sich flexible expandierende und aufsteigende Unternehmen. Was bei ihnen besonders expandiert und flexibel ist, ist die Personalfluktuation.
Bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen will keiner gerne lange bleiben. Es bewerben sich bevorzugt Alg II-Empfänger, die den Fängen der Jobcenter entfliehen wollen oder arbeitslos werdende Personen oder Personen, bei denen Alg I bald ausläuft. Die richtigen Opfer!
Stigmatisiert durch mediale oder politische Hetzkampagnen wollen sie nicht (mehr) zum "Prekariat", zur vermeintlich "bildungsfernen Unterschicht", zum gesellschaftlichen "Bodensatz" gehören. Solche abwertenden Bezeichnungen können sich auch nur Politiker und sog. Experten ausdenken. Es zeigt, wie sie über Menschen denken, die größtenteils für ihre missliche Lage nicht verantwortlich sind.
Callcenter versprechen ausreichende Schulung und Einarbeitung. Mitnichten! Die Mitarbeiter werden binnen kürzester Zeit ziemlich uninformiert auf die Kundschaft losgelassen. Das merkt man, wenn man in Callcentern anruft. Da muss ich den Kollegen fragen und der fragt die Kollegin usw. ...
Kommen wir zu einer Firma, die mit Inbound wirbt. Inbound ist Kundenbetreuung, Beratung, Annahme und Bearbeitung von Reklamationen. Die Kunden rufen selbst an. Nennen wir die Fa. Dreckdumm. Das ist der Spitzname, den (ehemalige) Mitarbeiter hinter vorgehaltender Hand benutzen.
Die Kundenbetreuung oder -reklamation darf nicht länger als 10 Minuten dauern. Danach sollen sie ins Verkaufsgespräch umschwenken, um Entertain (Telekommuniskationsprodukte) zu verkaufen. Also nix mit rein Inbound. Wenn es sein muss, werden einem Kunden, der kein Internet hat, ein Entertain oder Tarif verkauft, die sie nicht nutzen oder gebrauchen können. Das merken sie meist erst später. Die Vertragslaufzeit steht. Pech gehabt!
Die Mitarbeiter müssen ein Gesprächsprotokoll schreiben. Es darf nicht länger als fünf Minuten dauern. Bei Leuten mit Formulierungs- und/oder Rechtschreibproblemen wird das schwierig. Am PC oder am Telefon befindet sich ein Pausenknopf. Den müssen sie drücken, wenn sie den Arbeitsplatz verlassen. Die Mitarbeiter nennen ihn Pinkelbutton. Wer eine schwache Blase hat, unter Verdauungsproblemen leidet oder einfach nur binnen 8-10 Stunden mehrfach auf die Toilette muss, bekommt Schwierigkeiten. All' das wird von den Gruppenleitern kontrolliert. Dauerbeobachtung.
"Schaffst du vier Entertain am Tag, bekommst du einen Gutschein von Mcdoof. Schaffst du noch ein wenig mehr, gibt es fünf Minuten Pause extra. Schaffst du nicht genug Entertain, bist du ungeeignet", sagen die Gruppenleiter. Das ist ja wie im Kindergarten.
Es ist ein enormer Druck eine bestimmte Anzahl von Verträgen pro Tag abschliessen zu müssen. Die Leute werden unter falschen Bedingungen gelockt. Die Bezahlung ist mau. Es wäre interessant zu wissen, was die Callcenter tatsächlich von den Auftraggebern für die Mitarbeiter bekommen und sich selber davon gönnen. Das ist sicherlich wie bei Zeit- und Leiharbeit. 1/3 oder 1/4 erhalten die Mitarbeiter, der große Rest bleibt beim Callcenter Service.
Bei dieser Fa. sind es 42,5 Std. die Woche, 1.400 € brutto. Überstunden werden kaum bezahlt. Davon kann keiner seine Familie ernähren und wird zum Aufstocker. Kein Wunder, dass die Leute bestrebt sind zu wechseln. Das versuchen sie auch und kommen als Callcenter Agents bei anderen Firmen vom Regen in die Traufe.
Lassen wir den herrlich tobenden W. Schmickler zu Arbeitsplätzen sprechen: Danke Phillip Rösler - Danke Deutschland.
Danke Herr Schmickler für den durchaus wahren Inhalt.
Bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen will keiner gerne lange bleiben. Es bewerben sich bevorzugt Alg II-Empfänger, die den Fängen der Jobcenter entfliehen wollen oder arbeitslos werdende Personen oder Personen, bei denen Alg I bald ausläuft. Die richtigen Opfer!
Stigmatisiert durch mediale oder politische Hetzkampagnen wollen sie nicht (mehr) zum "Prekariat", zur vermeintlich "bildungsfernen Unterschicht", zum gesellschaftlichen "Bodensatz" gehören. Solche abwertenden Bezeichnungen können sich auch nur Politiker und sog. Experten ausdenken. Es zeigt, wie sie über Menschen denken, die größtenteils für ihre missliche Lage nicht verantwortlich sind.
Callcenter versprechen ausreichende Schulung und Einarbeitung. Mitnichten! Die Mitarbeiter werden binnen kürzester Zeit ziemlich uninformiert auf die Kundschaft losgelassen. Das merkt man, wenn man in Callcentern anruft. Da muss ich den Kollegen fragen und der fragt die Kollegin usw. ...
Kommen wir zu einer Firma, die mit Inbound wirbt. Inbound ist Kundenbetreuung, Beratung, Annahme und Bearbeitung von Reklamationen. Die Kunden rufen selbst an. Nennen wir die Fa. Dreckdumm. Das ist der Spitzname, den (ehemalige) Mitarbeiter hinter vorgehaltender Hand benutzen.
Die Kundenbetreuung oder -reklamation darf nicht länger als 10 Minuten dauern. Danach sollen sie ins Verkaufsgespräch umschwenken, um Entertain (Telekommuniskationsprodukte) zu verkaufen. Also nix mit rein Inbound. Wenn es sein muss, werden einem Kunden, der kein Internet hat, ein Entertain oder Tarif verkauft, die sie nicht nutzen oder gebrauchen können. Das merken sie meist erst später. Die Vertragslaufzeit steht. Pech gehabt!
Die Mitarbeiter müssen ein Gesprächsprotokoll schreiben. Es darf nicht länger als fünf Minuten dauern. Bei Leuten mit Formulierungs- und/oder Rechtschreibproblemen wird das schwierig. Am PC oder am Telefon befindet sich ein Pausenknopf. Den müssen sie drücken, wenn sie den Arbeitsplatz verlassen. Die Mitarbeiter nennen ihn Pinkelbutton. Wer eine schwache Blase hat, unter Verdauungsproblemen leidet oder einfach nur binnen 8-10 Stunden mehrfach auf die Toilette muss, bekommt Schwierigkeiten. All' das wird von den Gruppenleitern kontrolliert. Dauerbeobachtung.
"Schaffst du vier Entertain am Tag, bekommst du einen Gutschein von Mcdoof. Schaffst du noch ein wenig mehr, gibt es fünf Minuten Pause extra. Schaffst du nicht genug Entertain, bist du ungeeignet", sagen die Gruppenleiter. Das ist ja wie im Kindergarten.
Es ist ein enormer Druck eine bestimmte Anzahl von Verträgen pro Tag abschliessen zu müssen. Die Leute werden unter falschen Bedingungen gelockt. Die Bezahlung ist mau. Es wäre interessant zu wissen, was die Callcenter tatsächlich von den Auftraggebern für die Mitarbeiter bekommen und sich selber davon gönnen. Das ist sicherlich wie bei Zeit- und Leiharbeit. 1/3 oder 1/4 erhalten die Mitarbeiter, der große Rest bleibt beim Callcenter Service.
Bei dieser Fa. sind es 42,5 Std. die Woche, 1.400 € brutto. Überstunden werden kaum bezahlt. Davon kann keiner seine Familie ernähren und wird zum Aufstocker. Kein Wunder, dass die Leute bestrebt sind zu wechseln. Das versuchen sie auch und kommen als Callcenter Agents bei anderen Firmen vom Regen in die Traufe.
Lassen wir den herrlich tobenden W. Schmickler zu Arbeitsplätzen sprechen: Danke Phillip Rösler - Danke Deutschland.
Danke Herr Schmickler für den durchaus wahren Inhalt.
Sonntag, 11. März 2012
Samstag, 10. März 2012
Organisierte (religiöse) Helfer am Beispiel von Tiersch(m)utz und Co.
Was ich nun aufschreibe basiert auf Erfahrungen von (ehemaligen) Mitarbeitern. Sie wollen namentlich nicht genannt werden. Whistleblower genießen in unserem Rechtssystem kaum Rechtsschutz. Sie werden höchstens noch verklagt wegen Verrat von Firmen- oder Vereinsinterna oder -geheimnissen, wegen Imageschäden oder auf Schadenersatz.
Aus Selbstschutz und dem Schutz der (ehemaligen) Mitarbeiter verschweige ich die Namen der Einrichtungen. Machen wir es wie bei Harry Potter: Der, der nicht genannt werden darf.
Ein gewisser Tierschutzverein betreibt über ein Subunternehmen Mitgliederwerbung. Fünf Personen sind in der Chefetage eingestellt. Sie bekommen ein gutes Festgehalt.
Fünf Mitarbeiter sind eingestellt, um Vereinsmitglieder zu werben. Im Fachjargon nennt es sich Scheine schreiben. Sie gehen von Tür zu Tür, um die Mitmenschen von der Notwenigkeit von Tierschutzspenden, einer Mitgliedschaft zu überzeugen und bekommen 1.200 € brutto Festgehalt.
Verschweigen müssen sie, dass nur wenige Prozent der Spenden notleidenden Tieren zugute kommen. "Wir müssen ja auch an die Tierchen denken", skandiert einer der Chefs gerne. Wer eine gewünschte Anzahl von Scheinen überschreitet, was schwierig ist, bekommt zusätzlich Provision, was selten ist. Es scheint absichtlich unrealistisch hoch angesetzt zu sein.
Die Chefetage macht zwei- bis dreimal im Jahr vorzugsweise Urlaub in Thailand. Privat tarnen sie es als Geschäftsreise ohne Ehefrauen. Frauen stellen sie ungern ein. Sie könnten "petzen". Flexi- oder Frauenquote? Fast alle haben in Thailand ein Haus. An der Stelle fällt mir ein Lied von EAV ein. Die Chefs schwärmen von den asiatischen entgegenkommenden Damen. "Wenn ihr mehr Scheine schreibt, kommt ihr auch dahin".
Sie kontrollieren die Mitarbeiter, treiben sie an und kritisieren, wenn sie nicht genug Scheine schreiben. Wer auf längere Sicht nicht genug Mitglieder/Spender anwerben kann, bekommt die Kündigung. Das geschieht meist in der sechsmonatigen Probezeit, in der man eine zweiwöchige Kündigungsfrist hat. Kündigungsschutz, was war das?
Kennen Sie Kirchenzeitungen? Die Mitarbeiter, die Abonnenten anwerben sollen, arbeiten rein auf Provisionsbasis. Sie bekommen Adresslisten, denn sie sollen nur die ansprechen, die der entsprechenden Gemeinde angehören. Es gibt kein Festgehalt, keine Versicherung. Wer krank wird oder Urlaub braucht, bekommt in der Zeit keinen Cent. Auch sie werden zu mehr gewünschten Scheinen und Leistung angetrieben: "Ihr sollt gefälligst Scheine schreiben." Sie stellen vorzugsweise Frauen ein, weil sie als einfühlsamer, vertrauenswürdiger gelten und gerade männliche Wesen von ihnen angetaner sind.
Fahrkosten werden nicht berücksichtigt, sich unternehmerisch nicht daran beteiligt und nicht erstattet. Da kann man es über das Finanzamt versuchen. Pendlerpauschaule oder Fahrtenbuch?
Die Vertragstexte sind so formuliert, dass der rechtsunkundige Laie glaubt, er würde normal eingestellt. In Wahrheit wird er zum Selbständigen, müsste eigentlich ein Gewerbe anmelden und das Famt winkt wegen der Umsatzsteuer. Beliebt beim Arbeitsvertragsabschluss oder bei Verträgen überhaupt ist die "Salvotorische Klausel". Passen Sie da bloß auf! Sie steht fast immer am Schluss eines Vertrages.
Das ist genau die Stelle, wo man keinen Bock mehr hat sich das §§-Geschmeiss hereinzuziehen und der Kopp sagt: "Ich kapiere gar nix mehr. Das Kleingedruckte schwirrt mir vor den Augen". Es ist mMn einkalkulierte Berechnung unterstützt und ausgearbeitet von Juristen ihrer Kanzleien oder Rechtsabteilungen. Die abzocken wollenden Bratzen "liebe" ich besonders. Fazit: Heutzutage, wo jeder jeden betuppen will, ist es ratsam einen Vertrag vor Leistung der Unterschrift von einer versierten Person gegenlesen zu lassen. Das spart viel Ärger.
Das ist keine Rechtsberatung. Manchmal denke ich virtuell oder real "laut".
Unberücksichtigt bleibt, dass die Leute in Krisenzeiten vorsichtshalber keine monatliche zusätzliche finanzielle Ausgabe übernehmen können oder wollen.
Dazwischen sitzen bei den Kirchenzeitungen sogar zwei bis drei Subunternehmen. Subsubsub....Die Mitarbeiter bekommen einen geringen Prozentsatz dessen, was sich als Zwischenstelle die Subunternehmen einheimsen. Das meiste Geld bekommen die Kirchen. Das wenigste die hilfsbedürftigen Schäfchen, um die es angeblich geht. Es spielt keine Rolle, um welche Art von Kirche es sich handelt. Es ist bei fast jeder Religion gleich. Durch die Subunternehmen waschen sie ihren Ruf einigermaßen rein und ihr Methoden fallen nicht so aus. Das waren die und nicht wir. Wir haben nichts gewusst, aber hätten wir....Trotzdem machen wir fröhlich so weiter.
Das sind keine Drückerkolonnen. Sie treten dezent auf, appellieren an Menschlichkeit, Hilfsbedürftigkeit, Verständnis. Die Kirchenzeitungen werben damit, dass man erfährt, was in der Gemeinde geschieht. Muss ich wissen, wer sich gerade wann in der Nase gepopelt hat?
Die großen Hilfsorganisationen werben in Medien. In der Presse, im TV, im Radio. Wissen Sie was Werbung kostet? Medien helfen regelmäßig mit Spendenaufrufen und -galas. Paradebeispiele, dass kaum Geld bei den Hilfbedürftigen ankommt, sind der Tsunami 2004 und das Erdbeben auf Haiti. Die Leute hungern immer noch. Sie hausen immer noch unter unwürdigen Bedingungen. Ähnliche Kritik findet man auch zur Hilfe nach dem Tsunami 2004.
Wenn man sich aufmerksam in seiner Umgebung umsieht, dann sieht man sie. Die, die Hilfe brauchen. Die, die dankbar sind für ein zweites Paar Schuhe, falls sie überhaupt ein Paar heile haben. Die, deren Kinder nur ein oder zwei geflickte Hosen haben. Die Kitas und Kindergärten, denen es an einem vernünftigem Budget mangelt. Die Schulen mit versifften katastropfalen sanitären Einrichtungen. Die, die zur Tafel gehen und sich dafür schämen. Die, die containern. Die, die Pfandflaschen sammeln, etc.
Das manche Menschen so etwas berufsmäßig betreiben und Hilfsbereitschaft ausnutzen, liegt an derem mangelndem Gewissen, falls sie überhaupt eines haben.
Und als nächstes kommen wir zu Callcentern. Ebenfalls Subsubsub...Ich bin immer noch gespannt auf die Antworten der Heizfirmen, die ihre Kunden mit Schätzungen und Ablesegebühren ohne jemals abgelesen zu haben vom Leder ziehen wollen. Tatsächlicher nachgewiesener belegbarer Verbrauch bitte. Dazwischen hängen die Vermieter, die man ebenfalls versucht abzuziehen. Sie versuchen das Geld von den Mietern zu holen. Durch Einzugsermächtigungen abgebuchte Beträge kann man i.d.R. binnen eines Quartals bei der Bank rückgängig machen. Die Kosten tragen Sie.
Ihr schuldet ihnen Geld. Zahlt ihnen die falsch abgerechnete und abgebuchte Patte oder erlasst ihnen die angeblichen Schulden und gut ist.
Aus Selbstschutz und dem Schutz der (ehemaligen) Mitarbeiter verschweige ich die Namen der Einrichtungen. Machen wir es wie bei Harry Potter: Der, der nicht genannt werden darf.
Ein gewisser Tierschutzverein betreibt über ein Subunternehmen Mitgliederwerbung. Fünf Personen sind in der Chefetage eingestellt. Sie bekommen ein gutes Festgehalt.
Fünf Mitarbeiter sind eingestellt, um Vereinsmitglieder zu werben. Im Fachjargon nennt es sich Scheine schreiben. Sie gehen von Tür zu Tür, um die Mitmenschen von der Notwenigkeit von Tierschutzspenden, einer Mitgliedschaft zu überzeugen und bekommen 1.200 € brutto Festgehalt.
Verschweigen müssen sie, dass nur wenige Prozent der Spenden notleidenden Tieren zugute kommen. "Wir müssen ja auch an die Tierchen denken", skandiert einer der Chefs gerne. Wer eine gewünschte Anzahl von Scheinen überschreitet, was schwierig ist, bekommt zusätzlich Provision, was selten ist. Es scheint absichtlich unrealistisch hoch angesetzt zu sein.
Die Chefetage macht zwei- bis dreimal im Jahr vorzugsweise Urlaub in Thailand. Privat tarnen sie es als Geschäftsreise ohne Ehefrauen. Frauen stellen sie ungern ein. Sie könnten "petzen". Flexi- oder Frauenquote? Fast alle haben in Thailand ein Haus. An der Stelle fällt mir ein Lied von EAV ein. Die Chefs schwärmen von den asiatischen entgegenkommenden Damen. "Wenn ihr mehr Scheine schreibt, kommt ihr auch dahin".
Sie kontrollieren die Mitarbeiter, treiben sie an und kritisieren, wenn sie nicht genug Scheine schreiben. Wer auf längere Sicht nicht genug Mitglieder/Spender anwerben kann, bekommt die Kündigung. Das geschieht meist in der sechsmonatigen Probezeit, in der man eine zweiwöchige Kündigungsfrist hat. Kündigungsschutz, was war das?
Kennen Sie Kirchenzeitungen? Die Mitarbeiter, die Abonnenten anwerben sollen, arbeiten rein auf Provisionsbasis. Sie bekommen Adresslisten, denn sie sollen nur die ansprechen, die der entsprechenden Gemeinde angehören. Es gibt kein Festgehalt, keine Versicherung. Wer krank wird oder Urlaub braucht, bekommt in der Zeit keinen Cent. Auch sie werden zu mehr gewünschten Scheinen und Leistung angetrieben: "Ihr sollt gefälligst Scheine schreiben." Sie stellen vorzugsweise Frauen ein, weil sie als einfühlsamer, vertrauenswürdiger gelten und gerade männliche Wesen von ihnen angetaner sind.
Fahrkosten werden nicht berücksichtigt, sich unternehmerisch nicht daran beteiligt und nicht erstattet. Da kann man es über das Finanzamt versuchen. Pendlerpauschaule oder Fahrtenbuch?
Die Vertragstexte sind so formuliert, dass der rechtsunkundige Laie glaubt, er würde normal eingestellt. In Wahrheit wird er zum Selbständigen, müsste eigentlich ein Gewerbe anmelden und das Famt winkt wegen der Umsatzsteuer. Beliebt beim Arbeitsvertragsabschluss oder bei Verträgen überhaupt ist die "Salvotorische Klausel". Passen Sie da bloß auf! Sie steht fast immer am Schluss eines Vertrages.
Das ist genau die Stelle, wo man keinen Bock mehr hat sich das §§-Geschmeiss hereinzuziehen und der Kopp sagt: "Ich kapiere gar nix mehr. Das Kleingedruckte schwirrt mir vor den Augen". Es ist mMn einkalkulierte Berechnung unterstützt und ausgearbeitet von Juristen ihrer Kanzleien oder Rechtsabteilungen. Die abzocken wollenden Bratzen "liebe" ich besonders. Fazit: Heutzutage, wo jeder jeden betuppen will, ist es ratsam einen Vertrag vor Leistung der Unterschrift von einer versierten Person gegenlesen zu lassen. Das spart viel Ärger.
Das ist keine Rechtsberatung. Manchmal denke ich virtuell oder real "laut".
Unberücksichtigt bleibt, dass die Leute in Krisenzeiten vorsichtshalber keine monatliche zusätzliche finanzielle Ausgabe übernehmen können oder wollen.
Dazwischen sitzen bei den Kirchenzeitungen sogar zwei bis drei Subunternehmen. Subsubsub....Die Mitarbeiter bekommen einen geringen Prozentsatz dessen, was sich als Zwischenstelle die Subunternehmen einheimsen. Das meiste Geld bekommen die Kirchen. Das wenigste die hilfsbedürftigen Schäfchen, um die es angeblich geht. Es spielt keine Rolle, um welche Art von Kirche es sich handelt. Es ist bei fast jeder Religion gleich. Durch die Subunternehmen waschen sie ihren Ruf einigermaßen rein und ihr Methoden fallen nicht so aus. Das waren die und nicht wir. Wir haben nichts gewusst, aber hätten wir....Trotzdem machen wir fröhlich so weiter.
Das sind keine Drückerkolonnen. Sie treten dezent auf, appellieren an Menschlichkeit, Hilfsbedürftigkeit, Verständnis. Die Kirchenzeitungen werben damit, dass man erfährt, was in der Gemeinde geschieht. Muss ich wissen, wer sich gerade wann in der Nase gepopelt hat?
Die großen Hilfsorganisationen werben in Medien. In der Presse, im TV, im Radio. Wissen Sie was Werbung kostet? Medien helfen regelmäßig mit Spendenaufrufen und -galas. Paradebeispiele, dass kaum Geld bei den Hilfbedürftigen ankommt, sind der Tsunami 2004 und das Erdbeben auf Haiti. Die Leute hungern immer noch. Sie hausen immer noch unter unwürdigen Bedingungen. Ähnliche Kritik findet man auch zur Hilfe nach dem Tsunami 2004.
Wenn man sich aufmerksam in seiner Umgebung umsieht, dann sieht man sie. Die, die Hilfe brauchen. Die, die dankbar sind für ein zweites Paar Schuhe, falls sie überhaupt ein Paar heile haben. Die, deren Kinder nur ein oder zwei geflickte Hosen haben. Die Kitas und Kindergärten, denen es an einem vernünftigem Budget mangelt. Die Schulen mit versifften katastropfalen sanitären Einrichtungen. Die, die zur Tafel gehen und sich dafür schämen. Die, die containern. Die, die Pfandflaschen sammeln, etc.
Das manche Menschen so etwas berufsmäßig betreiben und Hilfsbereitschaft ausnutzen, liegt an derem mangelndem Gewissen, falls sie überhaupt eines haben.
Und als nächstes kommen wir zu Callcentern. Ebenfalls Subsubsub...Ich bin immer noch gespannt auf die Antworten der Heizfirmen, die ihre Kunden mit Schätzungen und Ablesegebühren ohne jemals abgelesen zu haben vom Leder ziehen wollen. Tatsächlicher nachgewiesener belegbarer Verbrauch bitte. Dazwischen hängen die Vermieter, die man ebenfalls versucht abzuziehen. Sie versuchen das Geld von den Mietern zu holen. Durch Einzugsermächtigungen abgebuchte Beträge kann man i.d.R. binnen eines Quartals bei der Bank rückgängig machen. Die Kosten tragen Sie.
Ihr schuldet ihnen Geld. Zahlt ihnen die falsch abgerechnete und abgebuchte Patte oder erlasst ihnen die angeblichen Schulden und gut ist.
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