Donnerstag, 23. Juni 2011

Gammeliges Obst und Gemüse in Supermärkten

"In vielen Supermärkten und Discountern wird Obst und Gemüse angeboten, das vergammelt ist und laut Lebensmittelverordnung nicht mehr verkauft werden dürfte. Das haben Recherchen des NDR Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins "Markt" ergeben. Drei Viertel der getesteten Märkte bieten in ihren Verkaufsregalen schimmelige Ware an. Das Ergebnis alarmiert Experten für Lebensmittelsicherheit."

Kaufen die Leute von "Markt" sonst nie ein? Es war die erste Frage, die mir durch den Kopf schoss. Schimmelige Ware muss keiner kaufen. Wenn man sie sichtet, sollte man die Mitarbeiter darauf hinweisen. Sie entsorgen sie, sobald sie Zeit haben. Der Zeitmangel ist das Hauptproblem der Mitarbeiter. Sie agieren meist hektisch und emsig. Das lässt auf Personaleinsparungen schließen.

Bei Obst und Gemüse in Plastikboxen sollte man die Obersten anheben, um zu schauen, ob unten kein Leben drinnen ist. Mit sanftem Antasten oder Fingerdruck erkennt man, ob die Ware nicht schon zu reif ist. Bei Melonen und Ananas funktioniert der Geruchstest. Riechen sie nach der Frucht, sind sie genau richtig. Bei Wassermelonen ist der Klopftest das Zuverlässigste. Der Klang muss hohl, aber nicht dumpf sein. Klopfen, nicht verhauen :-). Wenn Spargel, Möhren und Karotten trocken aussehen, sind sie holzig.

Schimmelige Ware erkennt man. Wenn man es mal nicht gesehen hat und es erst zu Hause beim Auspacken auffällt, tauschen die Supermärkte um, auch ohne Bon.

Kommentare:

IrlandsCall hat gesagt…

Ich arbeite seit Jahren für die tafeln. Diese bekommen das aussortierte gammelige Gemüse uind Obst und verteilen es an die Armen in Deutschland. Die Tafeln haben unlängst ihre tausendste Tafel bekommen, täglich müssen mehr Kunden bei den Tafeln "betteln" weil sie ihre Familien auch trotz Vollzeitarbeit und Rente nicht mehr ernähren können. Es ist eine Schande für ein Land wie Deutschland. Gleichzeitig wird hier vorsätzlich mit der Gesundheit der Armen und deren Kinder "gespielt"

Andy + Impressum hat gesagt…

Das ist die nächste schändliche Kehrseite der Medaille. Die Tafeln bekamen jüngst reichlich von den angeblich EHEC-verseuchten Gemüsesorten. Schirmherrin Frau v.d. Leyen, was sagen Sie denn dazu?