Dienstag, 27. April 2010

Zivilcourage

"Sie sind dazwischen gegangen, als ein Mitbürger angegriffen wurde; sie haben Mut gezeigt. Für diesen Einsatz landeten sie vor Gericht und bekamen einen Strafbefehl. report MÜNCHEN über den fragwürdigen Umgang von Staat und Justiz mit Zivilcourage."

Das Video dazu hier. Wissen Sie wie viele Opfer und Helfer in Justizanstalten sitzen, weil sie sich gegen ihre Peiniger gewehrt haben, ihnen geholfen wurde, während die Täter frei sind oder glimpflich davon kamen?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die 5% muss man eliminieren

Report:"wir haben ohnehin nur fünf Prozent von Menschen, die jedenfalls in unseren Experimenten, die sich zivilcouragiert verhalten".

Das sind gerade die 5%, die ev. auch der herrschenden Elite Widerstand leisten könnten und sie will die Elite unschädlich machen. Das ist der Grund, warum die Juristen so ausgebildet werden.

Nach dem "Gen. S.L.A. Marshalls Entdeckung der 1940er, dass nur 15-20% der Soldaten im 2. Weltkrieg an einer Feuerfront ihre Waffen benutzten"

also auch nicht viel mehr, dazu noch das Milgram-Experiment.

Die Elite weiss das alles über ihre Sklaven, sie will die Elemente, die gefährlich sein könnten, im Vorfeld eliminieren.

thom hat gesagt…

Vielleicht sollte man die Dinge etwas differenzierter betrachten. Es erscheint mir so, als ob hier vielfach Gefühl mit geschriebenem Recht verwechselt wird. Desweiteren sind es leider oft die einfachen Menschen, welche sich hier einbringen. Feiger Pisser zu rufen ist eine andere Nummer als das Nasenbein brechen und Notwehr geltend zu machen ;-), will sagen, es kommt darauf an, was man daraus macht. Natürlich führt die Förderung von Zivilcourage durch den Staat zu einem Interessenkonflikt. Weiterhin hat sich das Volk ja auch eine Gesellschaft mit Ellenbogen gewünscht, steht jedesmal in den Wahlergebnissen.